Für Homöopathen
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Allgemeines zu diesem Teil der Website, die in erster Linie für praktizierende HomöopathInnen gemacht ist.

Bei den Rubriken, in denen an dem Tag, an dem die Site ins Netz geht, noch keine Einträge vorhanden sind, folgen diese im Verlauf der nächsten 4 Wochen. Die Seite soll alle 4 Wochen aktualisiert werden.

Für Anregungen, Kritik und Wünsche sind wir offen und hoffen auf einen regen Austausch.

Diese Site ist als eine Ergänzung zu den schon bestehenden (z. B. der wunderbaren Site von Heli Retzik, oder der von Urs Maurer) gedacht.

Was finden Sie in den verschiedenen Rubriken:

I.
In der Rubrik Aus alter Literatur werden wir regelmäßig interessante Artikel aus alten homöopathischen Werken, bzw. Zeitschriften veröffentliche und falls deren Umfang nicht zu groß ist, auch das komplette Werk. Es handelt sich dabei in der Regel um Bücher die derzeit (Stand 31.12.2002) meines Wissens nach, nicht im Handel erhältlich sind.
[Sollten mit den eingescannten Werken, bzw. Artikeln irgendwelche Copyrights verletzt werden, so teilen Sie mir das bitte mit]

Den Anfang machen wir mit folgenden Artikeln, bzw. Werken:

· Aus Bernhard Hirschels „Grundriß der Homöopathie“ Dessau 1854
folgende Abschnitte:
- Regeln für das Studium der Pharmakodynamik (Seite 288-299)
- Beispiele für die Selbstbearbeitung der Arzneimittel (Seite 300-303)
- Beispiel für die analytisch-synthetische Bearbeitung eines Arzneimittels; Bryonia alba nach Hahnemanns RAML (Seite 306-377)
- Beispiel für die synthetisch-analytische Bearbeitung eines Arzneimittels; Rhus toxicodendron nach Hahnemanns RAML (Seite 380-416)
- Beispiel für den Vergleich der Arzneimittel untereinander (Seite 417-423)

· Carl Haubolds „Repertorium der in der Geschlechtssphäre des Mannes wie des Weibes vorkommenden Krankheitserscheinungen“ Leipzig 1846 das komplette Werk

· J.O. Müllers Prüfung der Tilia europaeum (europäische Linde) aus der Österreichischen Zeitschrift für Homöopathie 1848, 4. Bd., 2. Heft
- Prüfung der europäischen Linde (Seite 380-417)
- Zusammenfassung der Wirkungen der europäischen Linde (Seite 418-428)

· Joseph Attomyrs Artikel Physiographie und Charakteristik des Arzneikrankheits-Geschlechts Metrorragie und seiner Arten
aus der Österreichischen Zeitschrift für Homöopathie 1847 (Seite 546-594)

Im Laufe der nächsten beiden Monate sollen folgende Werke, bzw. Artikel folgen:

- aus Theodor Rückerts „Klinischen Erfahrungen in der Homöopathie“
die Kapitel über Behandlung von Hauterkrankungen und aus aktuellem Anlass über die Behandlung der Pneumonien. [wird mit anderen Kapiteln fortgesetzt]

- aus Bernhard Hirschels „Die Magenschmerzen“ Leipzig 1866 die Kapitel über die Differenzialdiagnosen der einzelnen Mittel bei bestimmten Formen von Magenschmerzen. [wird mit anderen Kapiteln fortgesetzt]

- aus Joseph Attomyrs „Primordien einer Naturgeschichte der Krankheiten“
Wien 1851 [nach und nach die einzelnen Kapitel]

- Theophil Bruckner „Die homöopathische Behandlung der Augen- und
Ohrenkrankheiten
“ Leipzig 1894
[ das komplette Werk]

- Arzneimittelprüfungen und Monographien aus der „Österreichischen Zeitschrift für Homöopathie“ Hrsg. Philipp A. Watzke, Wien 1844-1848

II.
In der Rubrik Interessante Fälle werden wir chronische und gelegentlich auch akute Fälle veröffentlichen (die Anamnese, Fallanalyse, differenzialdiagnostische Überlegungen, Fallverlauf), bei denen es sich entweder um schwere Pathologien handelt, die in ihrem Verlauf interessant sind, die zur Verifikation von Symptomen führten, an Hand derer neue oder nur selten genannte Aspekete eines Arzneimittels aufgezeigt werden können oder an Hand derer Fallverläufe nach dem „Dynamischen Miasmenmodel nach Peter Gienow“ dargestellt werden können.

III.
In der Rubrik Rubriken DD (DD = Differenzialdiagnose) werden zu einigen Rubriken Differenzialdiagnosen der aufgeführten Mittel gemacht. Ebenfalls sollen hier Nachträge zu Rubriken und gelegentlich auch die Bedeutung einiger Rubriken erläutert werden. Bei den Nachträgen handelt es sich um die Autoren, die wir in unserer Variante des Synthesis festgelegt haben (wird auf Anfrage auch gern verschickt)

IV.
In der Rubrik Miasmatische Betrachtungen sollen miasmatische Analysen, die miasmatische Zuordnung von Arzneimitteln und die Arbeitsweise nach dem „ dynamischen Miasmenmodel nach Peter Gienow“ dargestellt werden. Grundlage dazu werden die Supervisionsgruppe mit Peter Gienow, die Arbeitsgruppe aus Mitgliedern dieser Supervisionsgruppe und eigene Erfahrungen sein.

V.
In der Rubrik Empfehlenswerte Bücher werden von mir häufig benutzte Bücher, ihre Stärken und Schwächen, besprochen.

Ich habe mich schon immer für alte homöopathische Bücher interessiert und falls sie im Handel nicht erhältlich waren, mir entweder antiquarisch gekauft, oder falls das nicht möglich bzw. bezahlbar war, von vielen Werken Kopien anfertigt. Die Bücher wurden so kopiert, das sie entweder als Fadenheftung oder als Klebebindung gebunden werden können. Wer Interesse an diesen Kopien hat, kann sich gern bei mir melden. Am liebsten gebe ich sie im Tausch gegen andere, mir noch fehlende, Bücher, bzw. Kopien ab.
Folgend Bücher liegen als Kopie vor:

C. von Bönninghausen, Verwandschaft der homöopathischen Arzneien
Münster 1823

A. Possart, Charakteristik der homöopathischen Arzneien
Sondershausen 1851

C. Haubold, Repertorium der Geschlechtsspähre....
Leipzig 1846

C. Müller, Systematisches-alphabethisches Repertorium Leipzig 1848

G.H.G. Jahr, Rationelle Gesundheitslehre
Leipzig 1870

F. Hartmann, Allgemeine + spezielle Therapie...
3. Aufl. Leipzig 1847/1848

J. Kafka, Die homöopathische Therapie
Sondershausen 1865

A. Lutze, Lehrbuch der Homöopathie
Cöthen 1860

A. Lutze, Organon der Heilkunst, 6. Aufl (Hrsg. A.Lutze)
Cöthen 1865

J. Altschul, Lehrbuch der Homöopathie
Sondershausen 1858

J. Attomyr, Primordien der Naturgeschichte der Krankheit
Wien 1851

B. Hirschel, Grundriß der Homöopathie
Dessau 1854

B. Hirschel, Die Magenschmerzen
Leipzig 1866

Th.J. Rückert, Klinische Erfahrungen in der Homöopathie
4 Bände Leipzig 1854/61

F. Oehme, Supplement zu Rückerts Klinischen Erfahrungen
1. Supplement, Leipzig 1860/77
2. Supplement, Prag 1877

Th. Bruckner, Homöopathischer Hausarzt
11. Aufl., Leipzig 1922

Th. Bruckner, Die homöopathische Behandlung der Augen- und Ohrenkrankheiten, Leipzig 1894

P. Dahlke, Medizin und Weltanschauung
Stuttgart 1928

P. Watzke (Hrsg) Östereichische Zeitschrift für Homöopathie
4 Bände Wien 1844-1848

Hartlaub/ Trinks, Annalen der homöopathischen Klinik
1. Band Leipzig 1830

H. Voisin, Repertorium 1958

Zwei Begegnungen, die meine homöopathische Arbeit besonders beeinflusst haben:
1998 habe ich Bernhard Möller und durch seine wunderbaren Kurse die Repertorisations- und Analysetechnik nach Clemens von Bönninghausen kennen gelernt und studiert. Es war eine Begegnung, die meine homöopathische Arbeit grundlegend verändert hat. Zwar habe ich mich seit 1983 durch die Schulungen bei Alfred Franke (Visselhövede) und Ulli Burgdorf (Göttingen) hauptsächlich mit Werken der „genuinen Homöopathie“ auseinandergesetzt, doch war die Analyse- und Repertorisationstechnik weitgehend von J.T. Kent und seinem Repertorium (bzw. dessen Erweiterungen Synthetisches Repertorium und Synthesis) bestimmt. Durch Bernhard Möller und die Methodik nach Clemens von Bönninghausen ist meine Verordnungssicherheit um ein vielfaches gestiegen. Seitdem haben wir in Hannover eine Bönninghausen Supervisionsgruppe, die sich einmal monatlich trifft.
Heute löse ich etwa 70 % der chronischen Fälle nach dieser Methode.

Eine weitere wichtige Begegnung, die mein homöopathisches Arbeiten wesentlich beeinflusst, war die mit Peter Gienow, dem Begründer des „Dynamischen Miasmenmodells“, Autor der Bücher „Homöopathische Miasmen - Die Psora“ und „Homöopathische Miasmen - Die Sykose“ Bei Ihm, in seiner Supervisionsgruppe lernen wir nach seinem dynamischen miasmatischen Modell Fälle zu analysieren und zu lösen. Außerdem treffen sich Mitglieder der Supervisionsgruppe zusätzlich, einmal monatlich, um gemeinsam Fälle zu lösen. Gienows Modell der Fallanalyse lässt sich wunderbar mit der Methodik nach von Bönninghausen kombinieren.

Bei den Repertorisation verwende ich vorwiegend folgende Repertorien:
C. von Bönninghausen „Therapeutisches Taschenbuch Edition 2000“, „Drei Werke für den Homöopathischen Praktiker“, „Homöopathischer Hausarzt“; R. Kastners „Repertorium der Geniussymptome“; C.M. Bogers „Bönninghausens Charakteristics and Repertory“, „Synoptic Key“; B. von der Lieths „BBC- Win“; S.R. Phataks „Concise Repertory“;
G.H.G. Jahrs „Handbuch der Hauptanzeigen“, „Systematisches-alphabetisches Repertorium“, „Therapeutischer Leitfaden“, „Klinische Anweisungen“; C.B. Knerrs „Repertory of Herings Guiding Symptoms“; W. Gentrys „Concordanz Repertory“; E.F. Rückerts „Systematische Darstellung der hom. AML“; W. Wards “Unabridged Dictionary of Sensations As If“;
S. Lilienthals “Homöopathische Therapeutika”;
aber auch andere Repertorien wie:
F. Schroyens „Synthesis“; K. Staufers „Symptomenverzeichnis“; H. Pennekamps „Kinder Repertorium“; O.E. Boerickes „Repertory“ und R. Murphys „Repertory“; C. Herings „Analytical Repertory of the Symptoms of the Mind“; Polarju “Repertory of Time Modalities”; R. Flurys “Kartenrepertorium”


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